Coaching/angestellte Zahnärzte

26.01.2023

Wie viel verdienen angestellte Zahnärzte?

Erfahre in unserem Artikel, wie viel angestellte Zahnärzte durchschnittlich verdienen und welche Faktoren ihr Gehalt beeinflussen.

In diesem Beitrag geht es um das Thema Zahnarzt-Gehalt und um die Fragestellung: „Wie viel verdienen angestellte Zahnärzte?“ Ein äußerst interessantes Thema, mit dem ich beruflich tagtäglich zu tun haben und das auch die Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG (apoBank) intensiv beschäftigt und im Rahmen einer Studie/Online-Umfrage in 2020 näher untersucht wurde.

Als Gesundheitsökonom mit der Expertise Praxisökonomie und Zahnarzt-Coaching, sowie einer Vorliebe für stimmige Marketing-Konzepte, unterstütze ich nicht nur Zahnarztpraxen, sondern auch angestellte Zahnärzte bei der gezielten Entwicklung ihrer Performance.

Hier geht es um Fragen zur Karriere als angestellter Zahnarzt, die Vorbereitung für eine erfolgreiche Praxisgründung, um eine ausgewogene Work-Private-Balance, oder schlichtweg um bessere Verdienstmöglichkeiten und Topgehälter.

Inhaltsverzeichnis

  • Gehälter angestellter Zahnärzte
  • Vergütungsmodelle: Festgehalt und Umsatzbeteiligung
  • Einkommen selbstständiger Zahnärzte
  • Arbeitszeiten angestellter und selbstständiger Zahnärzte
  • Vergleichswerte: angestellter Zahnarzt und Praxisinhaber
  • gehaltsrelevante Faktoren für Zahnärzte in Festanstellung
  • weiterführende Links zum Thema Zahnarzt-Gehälter
  • Blogbeitrags- und Videoserie für angestellte Zahnärzte in 2023
  • Seminar und Coaching zum Thema Performance-Entwicklung und Zahnarzt-Gehalt
  • Quellenangaben und Links „apoBank“ und „KZBV-Jahrbuch 2022“

apoBank: am Puls der Zeit

Die apoBank analysiert seit vielen Jahren das Markt- und Existenzgründungsgeschehen sowie die Einnahmen- und Kostenstrukturdaten seiner Kunden. Die durchgeführten Analysen basieren auf langjährigen Erfahrungen und einem in seiner Gesamtheit einzigartigen Datenschatz.

apoBank-Studie zu Gehalt, Arbeitszeit und Arbeitsumfeld angestellter Zahnärzte in 2020
Im Zeitraum 2019/2020 wurde von der apoBank eine Online-Umfrage durchgeführt, an der sich insgesamt 569 Zahnärzte beteiligten – darunter Vorbereitungs¬assistenten, Zahnärzte und Fachzahnärzte. Unterstützt wurde die apoBank-Studie durch den Freien Verband Deutscher Zahnärzte (FZDZ) sowie Doc Research. Auch wenn die Stichproben keinen Anspruch auf Repräsentativität erheben, so war das Ziel der Umfrage: Noch mehr Transparenz über Gehalt, Arbeitszeit und Arbeitsumfeld angestellter Zahnärzte zu erhalten.

Was angestellte Zahnärzte verdienen

Die Gehälter von angestellten Zahnärzten variieren zum Teil sehr stark und sind von folgenden Faktoren abhängig:

  • Vergütungsmodell
  • Geschlecht
  • Berufliche Erfahrung
  • Arbeitsort
  • sowie spezielle gehaltsrelevante Faktoren

Da für Zahnarztpraxen keine Tarifverträge existieren, ist die Höhe des Gehalts grundsätzlich Verhandlungssache.

Zahnarzt Gehälter: wer verdient wie viel?

Das durchschnittliche Bruttogehalt eines angestellten Zahnarztes ist abhängig von seiner Qualifikation.

So liegt das durchschnittliche Jahresgehalt eines Vorbereitungsassistenten bei ca. 39.100 € brutto.
Vielfach liegt das Brutto-Jahreseinkommen* zwischen 30.000 € und 42.000 €.

Bei Zahnärzten liegt das durchschnittliche Brutto-Jahresgehalt* bei ca. 71.000 € brutto. In diesem Fall liegt die Spanne zwischen 50.000 € und 82.000 €.

Am meisten verdienen Fachzahnärzte. Hier liegt das durchschnittliche Brutto-Jahreseinkommen* bei ca. 91.700 € - mit einer Verdienstspanne zwischen 66.000 € und 116.000 €.

* Angaben der mittleren 50 % der befragten Zahnärzte

Abb. 1: Die apoBank-Studie zeigt auf, was Vorbereitungsassistenten, Zahnärzte und Fachzahnärzte verdienen.

Zahnarzt Gehälter: regionale Unterschiede

Das durchschnittliche Jahres-Bruttogehalt kann je nach Region abweichen. So verdienen angestellte Zahnärzte auf dem Land am meisten – im Durchschnitt 82.000 € und in der Kleinstadt mit durchschnittlich 66.000 € Bruttoeinkommen am wenigsten.

Das durchschnittliche Jahres-Bruttogehalt beträgt in der Großstadt 68.000 € und in Städten mittlerer Größe 77.000 €.

Arbeiten auf dem Land kann sich demnach für angestellte Zahnärzte auszahlen. Die benannten Unterschiede sind unabhängig vom Vergütungsmodell – Festgehalt oder Umsatzbeteiligung.

Abb. 2: Die apoBank-Studie differenziert bei den Zahnarzt-Gehältern nach Region: Großstadt, Mittelstadt, Kleinstadt und Land

Zahnarzt Gehälter: geschlechterspezifische Unterschiede

Im Durchschnitt verdienen Zahnärztinnen rund 25 % weniger als ihre männlichen Kollegen. Eine Auffälligkeit der apoBank-Studie: Weibliche Behandlerinnen entscheiden sich seltener für eine Umsatzbeteiligung, obwohl sie mit dem Vergütungsmodell Festgehalt plus Umsatzbeteiligung mehr Geld verdienen könnten.

Ferner weist die Studie der apoBank auf einen Geschlechterunterschied hin, der vermuten lässt:

  • weibliche Behandler sind bei Gehaltsverhandlungen zurückhaltender als ihre männlichen Kollegen
  • und dass Zahnärztinnen mehr auf Sicherheit bedacht sind

Abb. 3: Die apoBank-Studie macht deutlich: Zahnärztinnen verdienen rund 1/4 weniger als Zahnärzte.

Festgehalt oder Umsatzbeteiligung?

Vergütungsmodelle in der Zahnarztpraxis

Bei Zahnarzt-Gehältern gibt es grundsätzlich zwei Vergütungsmodelle: Das Festgehalt und die variable Vergütung (Festgehalt + Umsatzbeteiligung).

Festgehalt

Wenn angestellte Zahnärzte sich für ein Festgehalt entscheiden, dann erhalten sie monatlich ein fest vereinbartes Gehalt, unabhängig von den geleisteten Arbeitsstunden und ohne Berücksichtigung der behandelten Patientenfälle. Wer mehr verdienen will, muss das mit dem Praxisinhaber (neu) verhandeln.

Umsatzbeteiligung

In Zahnarztpraxen sind Umsatzbeteiligungen von angestellten Zahnärzten ein beliebtes Vergütungsmodell. Hierbei partizipiert der angestellte Zahnarzt am wirtschaftlichen Erfolg seiner erbrachten Arbeit/Leistung.

Die Umsatzbeteiligung berücksichtigt eine prozentuale Beteiligung an dem vom angestellten Zahnarzt selbst erwirtschafteten Honorarumsatz (ohne Sach-/Fremdlaborkosten). Durch dieses Vergütungsmodell sollen Arbeitnehmer finanziell motiviert und im unternehmerischen Denken gefördert werden. Ein möglicher Vorteil in Zeiten des Fachkräftemangels ist, dass sich Praxisinhaber über diesen Weg ggf. von anderen Arbeitgeberpraxen abgrenzt und für zahnärztliche Bewerber so Anreize schafft.

Umsatzbeteiligungen können sowohl bei Neuanstellungen wie auch bei bestehenden Beschäftigungsverhältnissen vereinbart werden. Das erfordert dann einen entsprechenden Nachtrag zum Arbeitsvertrag.

Abb. 4: Gemäß der apoBank-Studie sind 55 % der in Vollzeit arbeitenden Zahnärzte am selbst erwirtschafteten Honorar-Umsatz beteiligt. Die Kombination von Fixgehalt und Umsatzbeteiligung führt i. d. R. zu einem höheren Gehalt.

Vergleich: Festgehalt und Umsatzbeteiligung

Festgehalt:
Ein Festgehalt ohne Umsatzbeteiligung bietet mehr Sicherheiten. Mit dem vereinbarten monatlichen Festgehalt können angestellte Zahnärzte genau planen – Miete und sonstige Lebenshaltungskosten sind gesichert.

In der Praxis kann dies den Vorteil haben, dass sich Zahnärzte mehr Zeit für ihre Patienten nehmen können. Weil sie nicht am wirtschaftlichen Erfolg partizipieren, stehen sie nicht unter Zeitdruck,
um möglichst viel Umsatz zu machen.

Variable Vergütung:
Das variable Vergütungsmodell mit Umsatzbeteiligung hingegen berücksichtigt 2 Faktoren:

  • eine Absicherung nach unten durch das Festgehalt
  • einen motivierenden Faktor nach oben durch die Umsatzbeteiligung

Die Höhe des Gehalts wird in diesem Fall beeinflusst durch

  • die vereinnahmten Honorarumsätze
  • und spezielle Faktoren

Das monatliche Einkommen haben angestellte Zahnärzte damit (zum Teil) in der eigenen Hand.

Abb. 5: Zwischen 21 % und 30 % beträgt die prozentuale Höhe der Umsatzbeteiligung bei angestellten Zahnärzten laut apoBank-Studie. Die genaue Höhe der Umsatzbeteiligung ist individuell auszuhandeln.

Honorarschwelle bei Umsatzbeteiligung

Die Umsatzbeteiligung ist häufig an eine Umsatzschwelle geknüpft. Das bedeutet: Angestellte Zahnärzte partizipieren erst dann, wenn durch den selbst erwirtschafteten Honorarumsatz diese Schwelle überschritten wird. Erst dann greift die Umsatzbeteiligung.

Insbesondere die auf Sicherheit bedachten Zahnärzte erzielen in einer Festanstellung ein optimales Einkommen, wenn Grundgehalt und prozentuale Beteiligung möglichst hoch sind und die Umsatzschwelle möglichst gering ist.

Beispiel: Umsatzbeteiligung vs. Umsatzschwelle

Abb. 6: Zwei Beispiele der Umsatzbeteiligung: 25 % versus 30 % - bei gleicher Umsatzschwelle 14.000 €. Bei einem Grundgehalt von 3.500 € und einem erwirtschafteten Honorarumsatz in Höhe von 20.000 € beträgt der Unterschied 300 € Bruttogehalt.

Was selbstständige Zahnärzte verdienen

Überschussrechnung: Einkommen je Praxisinhaber

Was selbstständige Zahnärzte in 2019 und in 2020 verdient haben.
Basiert auf den Werten des KZBV-Jahrbuchs 2022 (Einnahmen-Überschuss-Rechnung je Praxisinhaber in Deutschland) verfügten die Praxisinhaber in 2020 über folgendes Einkommen:

  • 60 % der Praxisinhaber haben ein geringeres Einkommen als 180.000 € (arithmetisches Mittel), 40 % ein höheres Einkommen.
  • 50 % der Praxisinhaber haben ein geringeres Einkommen als 150.600 € (Median), 50 % ein höheres Einkommen.

Abb. 7: Das „Einkommen“ je Praxisinhaber in 2020 in den alten Bundesländern betrug 185.600 €, in den neuen Bundesländern 149.500 €.

Verteilung des Einkommens selbstständiger Zahnärzte

Das Einkommen selbstständiger Zahnärzte variiert deutlich.

  • 27,5 % der Praxisinhaber haben ein Einkommen ≤ 100.000 €
  • 21,5 % der Praxisinhaber haben ein Einkommen ≥ 250.000 €

Abb. 8: Verteilung der „Einkommen“ je Praxisinhaber nach Größenklassen in 2020 in Deutschland. Quelle: KZBV-Jahrbuch 2022.

Verfügbares Einkommen je Praxisinhaber

Basierend auf den Werten des KZBV-Jahrbuchs 2022 betrug das verfügbare Jahreseinkommen im Jahr 2020 bundesweit 92.200 € je Praxisinhaber. In den alten Bundesländern waren es 95.700 € und in den neuen Bundesländern 79.100 € je Inhaber. Quelle: KZBV Jahrbuch 2022, Seite 108.

Arbeitszeiten und Work-Private-Balance

Arbeitszeiten angestellter Zahnärzte

Die Studie/Online-Befragung der apoBank zeigt folgende Ergebnisse:

  • Rund drei Viertel der angestellten Zahnärzte arbeiten in Vollzeit und ein Viertel in Teilzeit.
  • Die vertraglich festgelegte Wochenarbeitszeit liegt bei Vollzeitkräften im Durchschnitt bei 38 Stunden pro Woche (ohne Überstunden).
  • Bei Teilzeitkräften beträgt sie durchschnittlich 23 Stunden pro Woche (ohne Überstunden), wobei häufig zwischen 19 und 28 Stunden gearbeitet wird.
  • 83 % der Männer arbeiten in Vollzeit. Bei Frauen kommt eine Teilzeitanstellung häufiger vor.
  • Fast jede dritte Frau arbeitet in Teilzeit. Damit arbeiten Frauen fast doppelt so häufig in Teilzeit als Männer (32 % vs. 17 %).

Hinweis der apoBank: Eine Teilzeittätigkeit wird seitens des Praxisinhabers häufig auch aus organisatorischen Gründen gewählt. So ist es z.B. möglich, Angestellte flexibel nach Praxisöffnungszeiten zu besetzen.

Abb. 9: Wer wie viel arbeitet, das zeigt die apoBank mit Ihrer Studie/Onlinebefragung aus dem Zeitraum 2019/2020.

Zufriedenheit und Work-Private-Balance angestellter Zahnärzte

In der Online-Umfrage wurden insgesamt 569 angestellte Zahnärzte auch nach Zufriedenheit und Work-Private-Balance befragt.

Ergebnis: Mehr als die Hälfte der angestellten Zahnärzte ist mit dem Arbeitsplatz zufrieden – nur 16 % sind unzufrieden.

Abb. 10 – Jobzufriedenheit: 56 % der Zahnärzte in Festanstellung sind zufrieden mit ihrem Job.

Die folgende Grafik zeigt die Zufriedenheit angestellter Zahnärzte mit ihrer Work-Private-Balance

Abb. 11 – Balance: 61 % der angestellten Zahnärzte gelingt der Ausgleich zwischen Arbeit und Privatsphäre. Besondere Auffälligkeit: Insbesondere bei den Teilzeitkräften ist die Zufriedenheit hoch.

Arbeitszeiten selbstständiger Zahnärzte (Praxisinhaber)

Basiert auf den Werten des KZBV-Jahrbuchs 2022 arrangieren sich Praxisinhaber in 2020 (bundesweit im Mittelwert) mit folgenden Arbeitszeiten:

  • 32,1 Stunden Behandlungszeit
  • 7,6 Stunden Zeitaufwand für administrative Arbeiten
  • 2,7 Stunden für sonstige Tätigkeiten

Die durchschnittliche wöchentliche Gesamtarbeitszeit selbstständiger Zahnärzte betrug in 2020 insgesamt 42,4 Stunden.

Abb. 12: Verteilung der Arbeitszeiten je Praxisinhaber in 2019/2020 in Deutschland, alte und neue Bundesländer.

Hinweis: die folgenden Darstellungen sind/waren nicht Gegenstand der apoBank-Studie bzw. der Online-Befragung aus den Jahren 2019/2020!

Vergleichswerte: angestellter Zahnarzt versus Praxisinhaber

Bei den Gehältern angestellter Zahnärzte ist „jede Menge Luft nach oben“.

Als angestellter Zahnarzt ein Top-Gehalt erzielen

Wollen angestellte Zahnärzte mehr Einkommen erzielen, dann können sie dieses erstrebenswerte Ziel über 3 (4) Schritte erreichen:

  1. Wissen um die eigene Leistung je Behandlungsstunde
  2. Optimierung des Leistungsstundensatzes
  3. arbeiten an den einkommens- und gehaltsrelevanten Faktoren
  4. und der gezielten Performance-Entwicklung

A. Gehaltsrelevant: Leistung je Behandlungsstunde

Angestellte Zahnärzte sollten wissen, …

  1. was eine Stunde ihrer Zeit wert ist und
  2. was sie (durchschnittlich) in einer Behandlungsstunde an Honorareinnahmen generieren.

Die Berechnung der folgenden 2 Beispiele (angestellter Zahnarzt vs. selbstständiger Zahnarzt) basieren auf den Zahlen und Fakten der apoBank-Studie 2020 und des KZBV-Jahrbuchs 2022.

Im Ergebnis generieren angestellte Zahnärzte im Mittelwert ein Honorar je Behandlungsstunde in Höhe von 207 €. Selbstständige Zahnärzte kommen auf 297 Honorarumsatz je Behandlungsstunde.

Diese Werte sind deckungsgleich mit meinen persönlichen Erfahrungswerten aus betriebswirtschaftlichen Analysen und Beratungen, die ich als Gesundheitsökonom seit über 20 Jahren durchführe.

Angestellter Zahnarzt in Vollzeit

  • 75.000 € Gehalt
  • 25 % Umsatzbeteiligung
  • 33 Behandlungsstunden pro Woche
  • 300.000 € Honorareinnahmen p.a.*
  • 1.452 Behandlungszeit p.a.**
  • 207 € Ø Honorar je Behandlungsstunde***

Selbstständiger Zahnarzt (Praxisinhaber)

  • 32,1 Behandlungsstunden pro Woche
  • 400.000 € (bereinigte) Honorareinnahmen p.a.*
  • 1.348 Stunden Behandlungszeit p.a.**
  • 297 € Ø Honorar je Behandlungsstunde***

* Hinweis zur Berechnung der Honorareinnahmen
Bei selbstständigen Zahnärzten sind für die genaue Berechnung des Honorarumsatzes des Zahnarztes die Gesamteinnahmen der Praxis um 2 Faktoren zu bereinigen:

  • Ausgaben für das Fremdlabor
  • anteiliges Honorar der delegierten Leistungen „Prophylaxe“ an Fachkräfte (ZMP/DH)

Bei der oben dargestellten Berechnung für angestellte Zahnärzte wurde auf Basis der Datenlage der apoBank-Studie folgende Werte berücksichtigt:
75.000 € Gehalt / 25 % Umsatzbeteiligung = 300.000 € Honorarumsatz

** Hinweis zur Berechnung der Behandlungsstunden
Bei den jährlich geleisteten Behandlungsstunden selbstständiger Zahnärzte/Praxisinhaber berücksichtigt die KZBV bei ihren Berechnungen folgende Werte und Formel:

  • 32,1 Behandlungsstunden pro Woche
  • x 42 Kalenderwochen p.a.
  • = 1.348 Behandlungsstunden p.a.

Im Angestelltenverhältnis sind hingegen grundsätzlich 44 Kalenderwochen – alternativ 220 Arbeitstage zu berücksichtigen. (Abweichung durch Anzahl der Urlaubstage und der Feiertage je nach Bundesland möglich)

Bei angestellten Zahnärzten sieht die Berechnung dann wie folgt aus:

  • 33 Behandlungsstunden pro Woche
  • x 44 Kalenderwochen p.a.
  • = 1.452 Behandlungsstunden p.a.

Alternative Berechnungsform für angestellte Zahnärzte:

  • Ø 6,6 Behandlungsstunden pro Woche
  • x 220 Arbeitstage p.a.
  • = 1.452 Behandlungsstunden p.a.

VORSCHAU

Diese Themen werden in einer großen Blog- und Videoserie behandelt, auszugsweise:

B. Relevanter Faktor: Leistungsstundensatz

  • eine wichtige Stellschraube, mit der angestellte Zahnärzte ihr Gehalt steuern + optimieren

C. Weitere spezielle einkommens- und gehaltsrelevante Faktoren

Angestellten Zahnärzten bieten sich mehrere Möglichkeiten, wie sie ihr Gehalt optimieren, sichern oder überprüfen können.

  • Gehalt als angestellter Zahnarzt optimieren | Faktor Zuzahlungsbereitschaft der Patienten
  • Gehalt als angestellter Zahnarzt optimieren | Faktor Ballast & Reibungsverluste
  • Gehalt als angestellter Zahnarzt optimieren | Faktor Auslastung
  • Gehalt als angestellter Zahnarzt optimieren | Faktor Preis & Wertigkeit
  • Gehalt als angestellter Zahnarzt optimieren | Faktor Kummer und Sorgen
  • Gehalt als angestellter Zahnarzt sichern | Faktor Inflation und Rezession
  • Gehalt als angestellter Zahnarzt überprüfen | Faktor Praxis-Marketing
  • Gehalt als angestellter Zahnarzt überprüfen | Faktor Ängste, Blockaden und Widerstände

Deine Zukunft beginnt jetzt!

D. Performance-Entwicklung

Wenn Sie als angestellte/r Zahnarzt/-ärztin etwas nachhaltig bewegen möchten und auch gutes Geld verdienen wollen, dann bietet sich Ihnen jetzt die einmalige Chance: Ein Jahres-Coaching speziell für angestellte Zahnärzte/-innen

Quellenangaben und Links

Über den Autor

Mathias Leyer von Praxisanalysen

Mathias Leyer

Mit 12 Jahren klin­ischer Praxi­ser­fahrung und 25 Jahren Berufs­erfahrung als Praxis­coach und –berater kennt Gesund­heits­ökonom Mathias Leyer die Zahn­arzt­praxis so gut wie kaum ein anderer. Bei PRAXIS­ANALYSEN ist Mathias Leyer der Coach und Berater für die kon­sequent erfolg­reiche Um­setz­ung aller Kon­zepte und Stra­tegien.

Kontakt

Telefon:
03322 – 4251931
E-Mail:
kontakt@zahnarztpraxis-konzept.de
Internet:
zahnarztpraxis-konzept.de

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